
Kompetenz für komplexe Erkrankungen rund um Brustimplantate
Diagnostik. Therapie. Forschung.
Brustimplantat-assoziierte Erkrankungen erfordern häufig spezialisierte Expertise. Das DRBIAE verbindet erfahrene Zentren in Deutschland, um Patientinnen und Zuweisern einen strukturierten Zugang zu Diagnostik, Therapie und aktueller wissenschaftlicher Erkenntnis zu ermöglichen.

Was ist das DRBIAE?
Die Deutschen Referenzzentren für Brustimplantat-assoziierte Erkrankungen (DRBIAE) sind eine Initiative spezialisierter Zentren mit dem Ziel, die Versorgung von Patientinnen mit implantatassoziierten Erkrankungen und Komplikationen zu verbessern.
Brustimplantate gehören weltweit zu den am häufigsten verwendeten Medizinprodukten. Obwohl die überwiegende Mehrheit der Patientinnen dauerhaft beschwerdefrei bleibt, können Komplikationen und seltene implantatassoziierte Erkrankungen auftreten, die eine spezialisierte Diagnostik und Behandlung erfordern.
Das DRBIAE bündelt die Expertise führender Zentren in Deutschland, um Patientinnen und behandelnden Ärzten einen strukturierten Zugang zu moderner Diagnostik, individueller Therapie und aktueller wissenschaftlicher Erkenntnis zu ermöglichen.
Neben der klinischen Versorgung engagieren sich die beteiligten Zentren gemeinsam in Forschung, Qualitätsentwicklung und Wissensaustausch. Ziel ist es, bestehende Versorgungslücken zu schließen und die Evidenz in einem sich dynamisch entwickelnden medizinischen Bereich weiter zu stärken.

Beschwerden nach Brustimplantaten
Beschwerden nach Brustimplantaten können vielfältige Ursachen haben und reichen von häufigen implantatbezogenen Komplikationen bis hin zu seltenen Erkrankungen. Die beteiligten Zentren des DRBIAE ermöglichen eine strukturierte interdisziplinäre Abklärung, um die zugrunde liegende Ursache zu identifizieren und auf dieser Grundlage eine individuelle Therapieempfehlung zu erarbeiten.
Warum spezialisierte Zentren?
Diagnostik
- Moderne Bildgebung
- Pathologische Untersuchungen
- Interdisziplinäre Fallkonferenzen
Behandlungen
- Operative Therapien
- Konservative Therapieoptionen
- Individuelle Behandlungsplanung
Rekonstruktion
- Implantatbasierte Behandlungen
- Rekonstruktion mit Eigengewebe
- Komplexe Revisionschirurgie
Forschung
- Multizentrische Studien
- Gemeinsame Registerdaten
- Wissenschaftlicher Austausch

Versorgung und Wissenschaft gemeinsam denken
Die Versorgung von Patientinnen mit Brustimplantat-assoziierten Erkrankungen erfordert häufig eine enge Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen sowie Erfahrung mit seltenen und komplexen Krankheitsbildern.
Die beteiligten Zentren des DRBIAE verbinden klinische Expertise mit wissenschaftlicher Arbeit. Durch den kontinuierlichen Austausch von Erfahrungen, die gemeinsame Analyse komplexer Fälle und die Durchführung wissenschaftlicher Projekte sollen Diagnostik, Therapie und Nachsorge kontinuierlich weiterentwickelt werden.
Unser Ziel ist es, Patientinnen eine moderne, evidenzbasierte Versorgung zu ermöglichen und gleichzeitig dazu beizutragen, offene wissenschaftliche Fragestellungen im Bereich Brustimplantat-assoziierter Erkrankungen besser zu verstehen.
Gemeinsam möchten wir die Grundlage für eine strukturierte, qualitativ hochwertige und wissenschaftlich fundierte Versorgung schaffen – heute und in Zukunft.
Unsere Referenzzentren




Das Team hinter dem DRBIAE
Sana Krankenhaus Gerresheim



Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg


München Klinik



Für Zuweiser
Die Versorgung von Patientinnen mit Brustimplantat-assoziierten Erkrankungen stellt häufig besondere diagnostische und therapeutische Anforderungen. Viele Krankheitsbilder sind selten, komplex und erfordern eine interdisziplinäre Beurteilung sowie Erfahrung in der Behandlung implantatbezogener Komplikationen.
Die Zentren des DRBIAE bündeln ihre Expertise, um Zuweisern und Patientinnen einen strukturierten Zugang zu spezialisierter Diagnostik, individueller Therapieplanung und moderner rekonstruktiver Chirurgie zu ermöglichen. Durch den regelmäßigen fachlichen Austausch, gemeinsame Fallbesprechungen und wissenschaftliche Kooperationen werden aktuelle Erkenntnisse unmittelbar in die klinische Versorgung integriert.
Unser Ziel ist eine qualitätsgesicherte, evidenzbasierte Betreuung entlang des gesamten Behandlungspfades – von der Erstabklärung bis zur Nachsorge. Gleichzeitig möchten wir durch gemeinsame Forschungsaktivitäten dazu beitragen, das Verständnis Brustimplantat-assoziierter Erkrankungen weiter zu verbessern und die Versorgung betroffener Patientinnen nachhaltig weiterzuentwickeln.

